Martin Mosebach, 2025
Klappentext
Zwei Frauen, ein Maler und eine Warnung: »Werden Sie nicht sein Modell!«
›Die Richtige‹ ist etwas Besonderes im Werk von Martin Mosebach, steht für sich – als Spiegel, als Brennglas, als Kostbarkeit. Ein virtuos und mit großer Menschenkenntnis erzählter Roman über die Abgründe in menschlichen Beziehungen, über Kunst und Leben, Liebe und Macht.
Ein verblühtes Azaleenbäumchen, fast schon im Müll, und dann, ganz unerwartet, eine rosa Wolke, neues Grün – »so müsste man arbeiten, wie diese Pflanze!« Sagt Louis Creutz, ein Maler, der über Grenzen hinweggeht, weil er keine sieht. Von den Menschen, die mit ihm in Berührung kommen, profitiert er, solange sie ihm nützlich sind, und dann lässt er sie fallen. Meist sind es Frauen, seine Modelle. Eine von ihnen ist inzwischen obdachlos, eine Streunerin mit goldgefärbten Locken, schwarzem Seidenumhang und einem unheimlichen Maskengesicht. Eine andere, noch junge, lebensfrohe, die barfuß in Sandalen der Kälte trotzt, schlägt jede Warnung in den Wind.
344 Seiten
Notizen
Das Telephon gab das Signal zur Beendigung dieses träumerischen Zustandes. Man meldete aus der Galerie, daß demnächst der einflußreiche Kunsthistoriker, der die Eröffnungsansprache halten sollte, zu reden beginnen werde. Louis Creutz erschien grundsätzlich erst nach solchen Ansprachen. Er könne Reden nicht ertragen, schon gar keine auf sich selbst, verspüre auch nicht die geringste Lust, die zahlreichen und zum Teil ärgerlichen Mißverständnisse aufzuklären, die bei solchen Anlässen unvermeidbar seien. Theorien, Analysen – Gedanken kurzum gehörten für ihn ohnehin in das Reich der Täuschungen. Was er soeben auf der Leinwand gemischt hatte, war wirklicher als alles, was darüber hätte gesagt werden können.
Rudolf habe eine Frau aufgetan, eine junge Frau aus dem Norden, mit schwedischem Vater und deutscher Mutter – »unschuldig«, sagte sie, was in ihrem Mund weniger ein Kompliment war als eine soziale Kategorie, es klangen auch Einfalt und Harmlosigkeit darin mit, und es bestätigte sich, daß diese Person nicht die mindeste Unruhe in ihr ausgelöst hatte.
Dietrich drückte sich sehr behutsam aus, um zu vermeiden, daß man in der Art von Rudolf zu dem Schluß gelangte, »die hätte doch sowieso keinen abgekriegt«. Er wollte unbedingt taktvoll sein, das hatte Louis Creutz längst registriert, wobei damit nicht der geringste Vorwurf gegen seine Umwelt verbunden war, die oft einen Mangel an Takt verriet, Beate an der Spitze – es war, als sehe er in dieser Hinsicht nur sich selbst in der Pflicht, alle anderen seien berechtigt, roh und rücksichtslos zu sein, und hätten gewiß auch gute Gründe dafür.
»Ich war bereit, das einzige, was mir wichtig ist auf Erden, für etwas wegzuwerfen, was in meinem Leben weniger als nebensächlich war – für zehn Minuten mit einer Frau, die ich unter anderen Umständen nicht angesehen hätte.« »Man macht solche Sachen«, antwortete Ed Weiss, »ich mache jeden Tag so etwas.« »Ich weiß«, Louis Creutz war nicht zu beruhigen, »aber der Unterschied ist: Dir ist nichts wichtig.« Ed Weiss behielt das letzte Wort: »Wichtig – das ist das erste, was man sich abgewöhnen muß.«
Gab es da noch etwas, was er im Sinn hatte? Wenn ja, dann hatte das Zeit. »Sie ist gut geparkt und läuft nicht weg.«
Das Flugzeug schwebt nun über Frankfurt, darf aber noch nicht landen, sondern muß noch kreisen, weil die Landebahn nicht frei ist. Odenwald und Spessart, der Rheingau, der Taunus und die Wetterau, in der Geschichte durch Grenzen geschieden und aus lauter Grafschaften, Fürstentümern, Stadtrepubliken und Bistümern bestehend, alle mit eigener Konfession, Konstitution und ihrem je eigenen Dialekt, rücken zusammen und sind nur noch die weiträumige Landeschleife für diese wartende Maschine.
Sie fürchtete keine Zurückweisung. Sie war in den letzten Jahren so oft zurückgewiesen worden, daß sie ohnehin nichts anderes erwartete. Zurückweisung war die Form, mit welcher die Welt ihr entgegenkam. Wichtig war nur die richtige Haltung demgegenüber – wer nicht in seinen Erwartungen enttäuscht wurde, hatte nichts zu verlieren. Verlieren, das gab es ohnehin nicht.
Was war es eigentlich, was sie mit dieser Hütte verband? Hatte sie hier etwa einmal gewohnt? Geschlafen zumindest? War das rote Tuch auf der Matratze, dieses flammende Rot, etwa aus ihrem Besitz? War sie hier allein gewesen, oder hatte es da noch jemanden gegeben? Das war alles weg; nur der Weg hierher, der war ihr haften geblieben, und ihr war jetzt sehr schattenhaft, als sei sie ihn schon mehrmals gelaufen – vielleicht sogar gestern?
Und oben über den rot blinkenden Pünktchen der Mond. Sein weißes Licht hatte sich intensiviert, war aus der Blässe herausgetreten und begann zu strahlen. Kreisrund stand er wie angewurzelt am Himmel, mit der Festigkeit reiner Geometrie. Aber war diese Festigkeit wirklich unumstößlich? War sie nicht nur ein Schein, der bei einer womöglich nur winzigen Provokation verging und etwas Schreckenerregendes offenbarte, was hinter ihm verborgen war und nur darauf wartete, sich zu zeigen und auszubreiten? Es genügte dafür, so war sie in diesem Moment eines zeitlosen Verweilens überzeugt, wahrscheinlich ein viel geringerer Stoß als die Raketen, die man dort hinaufschoß. Ihr Blick fiel auf eine leere Colaflasche zu ihren Füßen. Was geschähe, wenn diese Flasche dort oben aufträfe? Sie sah sie an, sah sie auch mit geschlossenen Augen, in eine große Zwille gespannt, mit dem Gummiband weit zurückgezogen und dann losgeschleudert in Richtung auf den Mond, lang und doch blitzschnell ihm entgegensausend und dann – mit den Augen, auch den inneren – nicht mehr wahrnehmbar, dort oben aufschlagen, so daß der Mond sanft erzitterte und wie ein Schiff, das sich vom Ufer löst, aus der eben noch bombenfesten Position herausgeriet und sich verschob, unhörbar – das war das eigentlich Schreckliche dieses Vorgangs – wegglitt wie ein zur Seite geschobener Vorhang. Der Mond war ins Rutschen geraten, wußte selbst nicht, wo dieses Rutschen enden würde; jenseits seiner eben noch sicheren Position gab es kein notwendiges Ziel, nichts, was ihn aufhielte. Aber hinter ihm das, was er verborgen hatte: Feuer, das sich nun, wo es aus der Deckung gekommen war, rasend schnell ausbreitete, den ganzen Himmel füllte, lodernd und krachend, und näher kommend, jetzt schon den Horizont erreichend, die fernen Stadthäuser schwarz werden lassend und unablässig in gelbrotem Prasseln anwachsend. »Du mußt nur die Augen aufmachen«, welch ein Gedanke in dieser kosmischen Katastrophe, als liege es allein an ihr, sie zu beenden – was vielleicht gar nicht gut war? Ein Knacken in ihrer Nähe führte von selbst dazu, daß sie die Lider hob, das war wieder ein Reflex, der einem anderen, ihr selbst längst versunkenen Lebenskapitel entstammte. Sie starrte ins Dunkel. Doch, die roten Pünktchen auf den Hochhäusern waren noch da, aber die grellen Fensterbänder waren zum Teil schon erloschen.
»Und, wann fangen wir an?« »Womit?« »Wir wollen doch ein Bild zusammen machen.« »Ja, wollten wir? Laß uns telephonieren«, das fiel ihr gerade noch ein, ein deutliches Nein hätte an diesem Abend einfach nicht gepaßt.
begleitete sie zur Tür, aber als sie seine Wange auf die flüchtige konventionelle Weise küssen wollte, zog er sie an sich und umarmte sie – ganz und gar nicht konventionell. Sie machte sich frei und sah ihn an, erstaunt, ungehalten. »Nein? Dann eben ein andermal. Irgendwann geschieht das sowieso, das steht doch längst fest …« Hinunter begleitete er sie diesmal nicht; während ihre Absätze auf den Betonstufen klapperten, wuchs ihre Erleichterung mit jedem Schritt.
Sie war ratlos. Noch nie hatte sie so wenig gewußt, was jetzt richtig gewesen wäre.
Hätte ein roher Mensch sie unverblümt auf ihre Ungewaschenheit angesprochen, es hätte sie nicht berührt. Ob so etwas sie überhaupt noch erreichte? Höchstens als Mosaikstein in dem großen Bild ihres Daseins in der Welt. Beeinflußt konnte da gar nichts mehr werden, alles war jetzt Aushalten und Ertragen, und zwar möglicherweise noch eine Weile, wie sie sich ohne Furcht, schon geradezu gleichgültig eingestand.
Ihr Trieb richtete sich auf das Laufen. Keine Entfernung schien ihr schwierig; die weitesten Strecken mußten von den eigenen Beinen in stetiger Geduld zerkleinert werden. Wenn man die Entfernungen fahrend durchbrauste, verloren sie an Wirklichkeit.
Sie fühlte seine großen schlanken Hände, trocken und kühl, auf ihren Schultern, sanft und fest, in einer Bewegung den Rücken hinab, wie der Beginn einer behutsamen Massage. Das war sehr gut. Das mußte jetzt so sein. Mit diesem sanften, festen Streichen wurde jede Art von Bedenken, die sie bis dahin bedrängt hatten, weggewischt. Die Unruhe, die sie die ganze Zeit erfüllt hatte, offenbarte ihre wahre Natur – sie war eine einzige große, ins Unbeherrschbare gewachsene Erwartung. Es stand fest, was jetzt geschehen würde, und hatte längst festgestanden – klar war nur nicht gewesen, wie es dazu kommen würde. Es hatte nur ein Winziges gefehlt, und jetzt war es da.
»Und dann geht es mit uns weiter, vielleicht schon in zwei Wochen, etwas Luft schnappen sollte ich nach der Sache, ich bin das gar nicht gewöhnt, auf der Leiter stehend zu malen – es wird eine gewisse Aufmerksamkeit geben, dafür sorgt schon der Auftraggeber – ich werde auch noch ein paarmal dort erscheinen müssen, die Beleuchtung muß eingerichtet werden. Und dann geht es wieder los …« »Ich fürchte, nein.«
Es könne doch wohl nicht sein – nein, ausgeschlossen, das könne wirklich nicht sein … »Was kann nicht sein?« »Daß du beleidigt bist?« Sie hätte nie zu hoffen gewagt, daß er ihr für ihre Eröffnung eine solche Bühne bereiten werde, aber jetzt war sie da, und wenn sie auch nie in einer Oper hatte auftreten dürfen, so besaß sie doch einen Sinn für den dramatischen Effekt. Und sie war stolz auf sich, wie ruhig sie blieb, und zugleich dankte sie seiner Berechnung und Kälte, mit der er sie so lange hatte warten lassen – noch vor vier Wochen hätte sie sich nicht in gleicher Weise in der Hand gehabt.
Es geht nicht um eine subjektive, sondern um eine objektive Unmöglichkeit.« Als Assistentin des Intendanten kannte sie sich mit Anwaltskorrespondenzen aus. »Es ist ganz einfach so, daß ich schwanger bin, und das ist auch schon zu sehen.«
»Das kann nicht sein …« »Warum sollte das nicht sein können?« »Weil … Wirst du das Kind bekommen?« »Selbstverständlich werde ich es bekommen, warum denn nicht?« Wieder Stille. Dann: »Aber …« Er schenkte sich den Einwand. »Weiß Dietrich schon Bescheid?« »Selbstverständlich.« »Und?« »Er freut sich, was sonst?« »Was hast du ihm gesagt …?«
»Du hast doch gesagt, du und Dietrich …« »Was soll ich gesagt haben?« »Ich durfte dich doch so verstehen, daß du und Dietrich …« »Ich verstehe nicht, worauf du hinauswillst.« »Du verstehst genau.«
»Und du wirst das Kind bekommen?« »Ich bin im vierten Monat! Natürlich werde ich das Kind bekommen!« Sie meinte, hinter der Teilnahmslosigkeit seiner Frage wieder die unterdrückte Erregung zu spüren – hatte er etwa Angst? »Du und Dietrich …« Hier stockte er schon wieder.
Dem Chefarzt der Gynäkologie in der Universitätsklinik hatte sie das später beschrieben, er sagte mit seiner wissenschaftlichen Überlegenheit, das könne nicht sein, diesen Schluß dürfe sie nicht ziehen, aber der Mann war keine Autorität mehr für sie, sie wußte, was sie erlebt hatte. Und sie wollte später, als alles vorüber war, auch genau gewußt haben, was dieses Knacksen in ihr bedeutete – ihr Kind war in Gefahr.
»Ja, fürchterlich schlimm, schnell einen Arzt!« »Aber das ist schwer«, die Schwester wollte nicht nein sagen, ihre Miene erstarrte zu einem Mondgesicht. »Es ist alles in Ordnung. Schwester Annemarie hat gesagt, es ist alles in Ordnung. Der Arzt ist nicht nötig …« Astrid ließ den Kopf auf die Schulter sinken. Welch ein Wahnsinn! Woher wollten diese Frau und eine abwesende Annemarie wissen, wie es ihr ging? »Ein Arzt, ein Arzt«, keuchte sie. In die Augen der Schwester trat die nackte Angst. »Schwester Annemarie sagt, alles in Ordnung, streng verboten, Herrn Professor Taubert zu wecken
Noch zweimal sollte Astrid in dieser Nacht klingeln, immer nur denselben Bescheid erhaltend, während die Zeiger in unbeirrbarer Langsamkeit voranrückten.
Schließlich kam sie zu der Kammer, in der Astrid lag, öffnete die Tür mit Schwung und knipste die überhelle Deckenlampe an. Astrids Kopf war zur Seite gesunken, ihre Züge waren zerlaufen, sie war nicht mehr die Frau, die vor zehn Stunden hier eingetroffen war. Die Schwester trat an ihr Bett. »Na, was haben wir denn hier?« Ihre Stimme war von gleichgültiger Härte. Astrid war außerstande zu antworten. Aber als die Schwester die Bettdecke zurückschlug, erschrak sie. Blut zwischen Astrids Beinen, die formlosen dicken Substanzen der Nachgeburt, dazwischen die Ahnung eines winzig kleinen Embryos in seiner zusammengekauerten Haltung, die Fäustchen vor die noch zugewachsenen Augen gedrückt. Jetzt war das Ende der langen Bewegungslosigkeit gekommen. In schneller Fahrt wurde das Bett durch den Korridor gesteuert. Das Letzte, was Astrid im Operationssaal vernahm, war die Frage des Arztes: »Aber warum haben Sie denn nicht geklingelt?« Dann wurde sie ohnmächtig.
Sie hatte es geschafft, ihn sprachlos zu machen. Als er nach dem schroffen Ende des Gesprächs über die letzten Minuten Gericht hielt, konnte er das bittere Eingeständnis nicht vermeiden, soeben schon wieder seine Betroffenheit verraten zu haben. Auflegen, das allein war ein Zeichen der Kapitulation, der dumme Verzicht auf die Möglichkeit, weiter Einfluß auf die Lage zu nehmen. Wer auflegte, ließ sein Gegenüber – seinen Feind! – frei laufen, das war doch überhaupt nicht seine Art?
Er versetzte der Leinwand Pinselhiebe, als treffe er damit den mit solcher Inbrunst beschworenen Körper. Er beschmutzte ihn, er bewarf ihn mit Dreck, und bald genügte ihm der Pinsel nicht mehr – er fuhr mit beiden Händen in die nasse Farbe, so wie er Astrid berührt hatte, jetzt aber, um die Erinnerung an sie auszulöschen.
Seine Erregung war abgeklungen, der Mord begangen, die Ursache der großen Wut vernichtet.
Wer die nackte, mit Brandwunden übersäte Frau gefunden hatte – es muß Stunden später gewesen sein, als es hell wurde –, sie hätte dazu nichts beitragen können. Als sie erwachte, lag sie bandagiert wie eine ägyptische Mumie in einem Bett mit Rädern,
Und dann eine Frau mit rotem zerlaufenem Gesicht und verschwitztem Haar, eigentlich wohl blond, jetzt dunkel an Stirn und Schläfen klebend, wach, aber abwesend, vor sich hin starrend, und obwohl die beiden Betten nur kurz nebeneinander stockten, erkannte Flora diese Frau. Sie wußte, wer das war: die Frau aus dem Atelier von Louis Creutz. Und ihr war, als sei der wahre Grund, warum sie hier in diesem immer noch nicht begriffenen Zustand umhergefahren wurde, daß sie an diesem Ort dieser Frau begegnen mußte.
Louis Creutz hat sein germanisches Korsett abgeworfen, den elitären peinture-Kult, den zynischen érotisme, die verdrossene Eitelkeit auf ein souverän exerziertes Handwerk. Er hat die Tyrannei der Mimesis gesprengt, er läßt sich nicht mehr vom Modell versklaven. Und nun offenbart er seine Humanität, als ob er sich ihrer geschämt hätte, seine Wahrnehmung des geschundenen, zerstörten Menschen, seinen Protest gegen die Mißachtung der Menschenwürde, und das alles in Leidenschaft und Freiheit, aber der Freiheit eines großen Malers.
Fazit
Ein großartiger Roman von vollendeter Form. Er beginnt mit dem Spiel zweier Vögel im Atelier und endet mit fünf Tauben am Dach eines Ateliers Pablo Picassos in Paris. Was dazwischen liegt, tickt wie ein Uhrwerk.
Von Anfang an ist klar, dass das nicht gut ausgehen kann, und es geht auch nicht gut aus. Präzise spinnt sich die Handlung, wie sie muss, man fühlt, was als Nächstes kommt, doch dann immer wieder Überraschung.
Der Showdown, die entsetzliche Nacht im Krankenhaus, schließlich Flora und das sinnlose, unfassbare Grauen.
Überhaupt: Wenn es eine Figur gibt, die über alles hinausragt, dann ist das Flora Ortiz. Wie ein Geist aus Creutz' Vergangenheit irrt sie durch die Stadt, die Vergangenheit ist ihr nichts und die Gegenwart ist ein Traum. Manchmal und zuletzt ein böser.